Ein Büro- oder Ladenumbau unterscheidet sich von einer Wohnungsrenovation vor allem in einem Punkt: Es gibt fast immer ein hartes Datum. Ein Mietvertrag beginnt, eine Eröffnung ist beworben, ein Team muss an einem bestimmten Tag einziehen können. Der Ablauf muss sich diesem Datum unterordnen — nicht umgekehrt.
Typischer Ablauf
Am Anfang steht die Bestandsaufnahme: Was ist an Trennwänden, Elektro, Beleuchtung und Bodenbelag vorhanden, was muss raus, was bleibt? Danach folgt die Grobplanung der Gewerke — bei einem Fit-out sind das meist Trockenbau für neue Trennwände, Elektro für Beleuchtung und Anschlüsse sowie Malerarbeiten für den Innenausbau, je nach Objekt ergänzt durch Bodenbeläge. Diese Gewerke laufen bei uns über eine Bauleitung, damit zum Beispiel Elektroleitungen fertig verlegt sind, bevor die Trockenbauwände geschlossen werden — eine Reihenfolge, die auf offenen Baustellen erfahrungsgemäss oft durcheinandergerät, wenn mehrere unabhängige Handwerker koordiniert werden müssen.
Terminsicherheit bei laufendem Betrieb
Viele Gewerbeumbauten laufen ausserhalb der Geschäftszeiten oder in einem noch nicht eröffneten Objekt — beides erlaubt zügigeres Arbeiten als in einer bewohnten Wohnung, verlangt aber saubere Absprachen mit Vermieter, Nachbarmietern und gegebenenfalls der Verwaltung des Gebäudes bezüglich Lärm, Anlieferung und Zugängen. Ein fixer Eröffnungstermin steht bei uns im Werkvertrag; Verzögerungen bei Material oder Vorgewerken melden wir, sobald sie sich abzeichnen, statt erst kurz vor dem Termin.
Kostenkontrolle für GU und Verwaltungen
Für Generalunternehmer und Verwaltungen, die mehrere Objekte gleichzeitig betreuen, zählt vor allem eines: eine Rechnung, die zur Offerte passt. Unsere Angebote sind nach Positionen aufgeschlüsselt (Gewerk, Menge, Ansatz), Nachträge entstehen nur bei tatsächlichen Änderungen gegenüber der Ausgangslage und werden vor Ausführung schriftlich bestätigt — nicht erst auf der Schlussrechnung. Bei wiederkehrendem Bedarf über mehrere Standorte bündeln wir Ansätze in einem Rahmenvertrag, was die Kalkulation für künftige Objekte vereinfacht.
Was Sie für eine erste Einschätzung brauchen
Weil Bürofläche, Ausbaustandard und technische Vorgaben (Brandschutz, Lüftung, Elektro-Kapazität) von Objekt zu Objekt stark variieren, geben wir für Gewerbeumbauten keine pauschale Quadratmeter-Zahl, sondern eine Zahl nach Besichtigung — meist innert weniger Werktage nach dem ersten Rundgang durch das Objekt.



